Der Stephansdom ist neben dem Riesenrad und Schönbrunn DAS Wahrzeichen Wiens schlechthin. Seine Geschichte spannt sich vom Jahr 1137 bis heute. Der Dom ist ein Touristenmagnet ersten Ranges. Aber allem voran ist der Stephansdom – neben seiner kulturellen Bedeutung – natürlich auch eine Kirche, in der täglich sieben bis zehn Gottesdienste gefeiert werden.

Führung Stephansdom mit Dach

Der Dom außen, innen und hoch oben!

Am auffälligsten neben den Türmen von St. Stephan ist sein Dach. Es ist mit rund 230.000 Dachziegeln bedeckt, die in einem Zickzack-Muster in insgesamt zehn Farbtönen arrangiert sind. Es ist eine Meisterleistung der Technik und besteht aus 605 Tonnen Stahl, die nach der Brandkatastrophe 1945 das Wunderwerk gotischer Zimmermannskunst aus 2000 qm Lärchenholz – dies entspricht der Holzmenge eines Waldes in der Größe des Bezirks Josefstadt – ersetzte. Fast unvorstellbar ist es, dass die Dachschräge an den steilsten Stellen einen Winkel von 80 aufweist.
Es besteht als Gruppe die Möglichkeit, eine Führung im Dach und durch die Regenrinne zu organisieren. Der Blick von dort auf die Dachkonstruktion auf der einen und die Stadt auf der anderen ist unvergleichlich. Diese Führung muss vorab gebucht werden und ist mit Zusatzkosten von mindestens EUR 240,- pro Gruppe und Besuch verbunden.

Hinweis: am 2. Juni können sie sich einer öffentlichen Führung anschließen. Details

Das Wiener Wahrzeichen birgt viele Geheimnisse, die sich erst auf den zweiten Blick dem Besucher erschließen. So fragt man sich vielleicht was es mit der Zahlensymbolik auf sich hat, denn bei den Maßen des Doms oder der Anzahl der Stufen auf den Südturm stößt man immer wieder auf die Zahlen 3, 4 und 7. Dass die Dombaumeister und Steinmetze des Mittelalters diesem gotischen Meisterwerk auch äußerst interessante Symbole der Fruchtbarkeit verpasst haben, wissen auch die wenigsten.

WICHTIG: Da St. Stephan eine aktive Kirche mit 7 bis 11 Messen täglich ist, kann das Innere der Kirche (betrifft auch Katakomben und bedingt auch den Dachstuhl) nur von Mo-Sa von 09:00 bis 11:30 Uhr und von 13:30 bis 16:30 Uhr besucht werden. An Sonntagen sind nur nachmittags Führungen von 13:30 bis 16:30 Uhr im Inneren möglich. Es kann an den Wochenenden zu kurzfristig angesetzten Messfeiern kommen (kommt selten vor), wo das Kircheninnere für Führungen geschlossen wird.

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