Das Alte AKH und der Narrenturm

 

Das Alte AKH wurde als Armen- und Invalidenhaus im ausgehenden 17. Jhdt. gegründet. Sodann wurde die Institution vom „Reformkaiser“ Joseph II in das Allgemeine Krankenhaus umgewandelt. Als Zentrum der Wiener Medizinischen Schule erlangte es im 19. Jhdt. Weltruhm in der medizinischen Forschung. So machte hier etwa Ignaz Semmelweis seine Beobachtungen zur Hygiene an den beiden getrennten Geburtskliniken im 8. und 9. Hof und Karl Landsteiner entdeckte am AKH die Blutgruppen.
Begeben Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Medizingeschichte.

Heute ist auf dem Areal der Campus der Universität Wien untergebracht.
Nach dem Rundgang ist ein Besuch des „Narrenturms“ empfehlenswert – einst erstes Spezialgebäude zur Unterbringung von „Geisteskranken“ und heute Sitz des Pathologisch-anatomischen Museums Wien. Der Narrenturm ist ein bedeutendes Denkmal zur Geschichte der Krankenversorgung und der Medizin im ausgehenden 18. Jahrhundert. Der Narrenturm wird von Mitarbeitern des Naturhist. Museums geführt.

Wussten Sie, dass der Narrenturm von den Wiener*innen auch „Guglhupf“ genannt wurde?

Hinweis: Mindestalter: 14 Jahre

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Q: Wann ist eine Führung durch das Alte AKH und den Narrenturm möglich?
    A: Wenn der Narrenturm auch besucht werden solle, ist dies nur an folgenden Wochentagen möglich: Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag bis 17:00 Uhr. Eine Führung durch das Alte AKH ohne Narrenturm ist jederzeit möglich.
  • Q: Wir sind nur zu zweit. Ist eine Führung möglich?
    A: Prinzipiell ja, jedoch kommt das  Gruppenhonorar zur Anwendung (ab 195 Euro inkl. Narrenturm).  Im Narrenturm würden Sie an der öffentlichen Führung teilnehmen. Termine, Stand April 2026: Mi-Fr jeweils um 13:00 Uhr, Sa um 14:00 Uhr.
  • Q: Ich möchte als Gruppe nur den Narrenturm besuchen ist das möglich?
    A: Das müssten Sie dann direkt mit dem Museum vereinbaren. Zum Museum Narrenturm
  • Q: Was wird im Narrenturm im Rahmen einer Führung besichtigt?
    A: Eine organsierte Führung durch die Studiensammlung zeigt ausgewählte Präparate zu verschiedenen Erkrankungen wie Tuberkulose, Syphilis oder Ichthyose. Manche heute noch präsente Krankheiten wie Brustkrebs und Pilzerkrankungen wirken durch die historischen Moulagen lebensecht.

Yvonne HEUBERGER-DORNAUER

Schlettergasse 3/9/10
A-1220 Wien

Telefon

+43 664 412 69 11

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